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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
609
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derpflatttzett. 609

Handen. Wie subtile diese Safft-Röhr-lein seyn, hab<ich schon anderswo (§. 96.

IIi.Lxxer.)und niemand hat ihren Un-terscheid deutlicher als Herr Thümmig (cl), gewiesen, den ich auch selbst mir Vergnü-gen betrachtet. Als er nemlich ein dünnes^ Scheiblein von dem Stiele eines Blattesan das Vergrösserungs-Küglein brachte,waren um das Marck herum drey Ringe zusehen, der nächste daran war grünlicht, dermittlere weiß und gelbicht, der äussere wie-der grünlicht wie derandemMarcke.Weilmit blossem Auge alle insgesamt weiß aus-sehen, die Röhrlein aber an sich über alleMassen subtile sind(§.y6.so muß die grüne Farbe, welche in der Ver-größerung erscheinet,in der Materie anzu-treffen seyn, welche die Röhrlein erfüllet.Da nun einige einen grünen, die andere hin-gegen einen weißen Safft haben , so mußderSafft, den sie führen , unterschiedenseyn: welchen Unterscheid Herr Thümmignoch aufeine andere Art erweiset. Wennman subtile Faselein von dem Holtzeloß-reisset, oder auch dünneSpänlcin mit einemFeder-Messer abschneidet, und beyde unterdasVergröfferungs Glaß bringet; so sie-het man im ersten Falle an den kleinenRvhr-Q q lein

(ä) loc.cit. §.15. Lonf. der Versuche jEt. 2,x.rzs