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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
608
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6o8 dgp, XI. Von dem Wachsthum

Vergrösserungs-Glaß deutlich sehen könn-te (Z 96. Ill.Lxxer.); so habe ich docheine andere Manier erdacht, wie man siezum Vorscheine bringen kanLxper.) und dadurch sie auch Herr Thüm-mig in dem Stiele des Brätes gefunden(c). Daß in den andern Röhren sich derSafft bewegen kan, kan man erfahren,wenn man ein Stücklein Holtz von einemdünnen Aestlein abschneidet, oben einenBecher von Wachs herumb kleidet und -Wasser darein geußt: denn wenn man dasHöltzlein so stellet, wie es im Baume gr- ^standen, daß unten zu stehen kommet, was ^gegen die Wurtzel gestanden, so wird man ,mit Anmuth sehen, wie endlich das Wasserdurchsickert. Ich habe es aber auch durch ,das Vergrösserungs'Glaßobscrviret, daß .das Wasser von Speichel in den subtilessenRöhrlein wie ein Pfeil durchgeschossen (§.y6.1. III. Lxpei-.). Undesistjabekandt, !daß das Holtz zur Frühlings Zeit, wenn vielSafft in die Baume steiget, viel feuchterundschwecrer ist als zu anderer Zeit,auch, >wenn es erst gefallet worden, nicht so dichte,wie wennes ausgetrocknet: welches eine ?Anzeige ist, daß Safft in den Röhrlein vor>

Handen.

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