die in der Erde befindlich. 591
sich aber zerstreuet oder gehindert wird, daßsie nicht mehr durch den Magnet und dasEisen einen freyen Durchgang hat; so baldgehet auch die Krafft verlohren. Weil diemagnetische Materie, welche zu dem 'PoleE des Magnetens herausgehet, in das Eisen- hinein fahret und nach seiner Lange sichdurch beweget und an einem entgegen gesetz-ten Orte heraus fahret; so ist es eben soviel,alßwenn derPol des Magnetens in demOrte im Eisen wäre, wo die magnetischeMaterie heraus kommet. Es beginnet sichdemnach dieselbe dergestalt um den Magneti zubewegen, als wenn das Eisen mit zu ihmgehörete und mit ihm einen Corper machte.Und so fahret denn auch die Materie, dievon dem andern Pole herkommet, erstdurch das Eisen, ehe es in den Pol hinein, kommen kan, daran das Eisen hanget.Wenn nun das Eisen durch die magnetischeMaterie starcker an den Magneten ge-druckt, als durch die Schweere zurücke ge-zogen wird; so bleibet es daran hangen undl wird viel oder wenige Krafft erfordert es loßzu reisten, nachdem die magnetische KraffLder Schweereviel oder wenig überlegen ist.Gleichergestalt wenn der Eüder-Pol des ei.M Magnetens an den Nord-Pol des an-dern geleget wird; so kan die Materie,wel-che zu dem Pole des einen heraus kommet,Sleich m den Pol des andern hinein fahren
(§. 4 °.