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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
578
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578 (üsp. X.V--N denen Dingen,

bracht worden, und alle übrige Steine, dieaus einer Ziegel-Erde oder fetten Lette, in-gleichen aus Sand, entspringen, aufeben ei-ne solche Art entstehen,wie man in der KunstdieZiegel bereitet. Die Ziegel Erde oderLette wird durch Wasser auffgelöset und idurch Treten werden die Theile von einan-der gebracht. Nach dieser Zubereitungwird stein Formen gestrichen und werbendieZiegel anfangs getrocknet,nach diesem iniOfengebrandt(§.5o^rcb''r. civ.) DieGriechen und Römer härteten sie bloß inder Sonne und gaben ein paar JahrZeit dazu. Ja in Africa ließ man sie fünf !Jahre trocknen, ehe sie für tüchtig gehalten 'worden (a. Wenn demnach das WasserOerter mit solcher Erde und Lette überschwemmet, die zu Steinen geschickt ist,undin der Überschwemmung darüber stehenbleibet; so wird sie aufgelöset und geben sichdie kleinen Theile von einander. Indemsich aber das Wasser nach und nach verlie-ret , und der Schleim mit setzet; so gebensie sich dichter zusammen als sie vorher wa-ren. Und solchergestalt ist hier eben allesdasjenige geschehen, was bey dem Ziegel-streichen mit der Erde vorgenommen wird.Wenn demnach diese zubereitete Stein-Er-de von oben bedecket, daß sie nicht auf ein-

(») Virruviuslit». 2.«. z. ik ry. 2».