Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
574
Einzelbild herunterladen
 

574 Eap.x. Von denen Dmgcu,

weiß man doch, daß bey dergleichen Figu-ren öfftcrs^die Einbildungs-Krafft das beste -thun muß, als wie wenn man im Hagclal- -lerhand Figuren sehen will: keineswegcöa- jder hat es bis auf alle Kleinigkeiten die Fi»gur derjenigen Sache,so man daraus ma» ^chen will, und am allerwenigsten findet sich sdie wahre Grösse und Proportion der Tbei, lle unter einander und gegen das gaiitze.Weil man nun in Orten, die weit von derSee entfernet sind, allerhand versteine-re Muscheln antrifft; so muß vor diesemdaselbst die See gewesen und demnach dieSachen selbst sehr alt seyn. Und da mansie in verschiedenen Lagen, die man im Ein-graben in der Erde antrifft (§.; 74), findet;

so siehetmandarauswie oben (§.zS 4 ),daßallerhand Überschwemmungen müssen vor-gegangen seyn, dadurch sie unter die Erde,in und aufdie Berge kommen sind. EShaben einige deswegen angenomen, daß dieNoachische Sündfluth diese Sachen ver-schwemmet und aus der See dahin ge,bracht, wo wir sie finden. DieseMcinunghat insonderheit der berühmte Ueclicu8inEngelland Herr XVoodward behauptet (s) ,und in Deutschland hat sie an HerrGcheucbzern, Büttnern und andern star,cke Vertheidiger gefunden. Mein sowohl

(») in ^eeimioe