Op. IX. Von dem Wasser
be und Fluch einerley Ursache haben müsse,oder daß der Mond davon Ursachesey. De-rowegen lassen wir diejenigen Meinungenbey Seite gesetzt, die auf vcn 4 ywnd garnicht acht haben und ihnen einbilden, alswenn Ebbe und Fluth nur zufälliger Weisemit seinem Lauste zusammen traffe: welchesbey einer so gar ungemein grossen Zusam-menstimmung,wiewir vorhin (§.?s5)ge-funden, nicht wohl mag zugegeben werden.
(g) nimmet an, die Ebbe undFluthund die Bewegung des Monds hat'ten einerley Ursache. Derowegcn da dietägliche Bewegung des Monds umb die fErdevon der Bewegung der Erde umb ihreAxekommetsZ.i?;); soheuer auchdieseals eine Ursache von der Ebbe und Fluchangegeben. Allein da er nicht allein selbstgestehen muß, daß durch die Bewegung derErde innerhalb 24 Stunden nur eine Fluchkommen kan, und daher die andere nur zu-falligerWeise stat findet, über dieses diebesonderen Umstände, die sich von der Ebbeund Fluth zum Theil nach diesem gezeiget(§.zz;), fich nicht daraus erklären lassen, >wie schon.<Ä^m(b)angemercket: so halteich es für überflüssig seine Meinung hier gnerklären, die wenig Wahrscheinlichkeit B
sich
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