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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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526 Elap. IX. Von dem Wasser

kommen, daß einige/ welche nicht alles gaußgenau nehmen, oder auch denen zugefallen,denen die astronomische Kunst-Wörternicht angenehm sind, zusagen pflegen; dieerste Fluth fange sich an, wenn der Mondaufgehet,und die andere, wen er untergehet.Jede daure sechsStunden und dazwischenjedesmahl die Ebbe gleichfalls sechs Stun-den. Man muß sich aber auch nicht einbil-den, als wenn die Ebbe und Fluch zu dersel-ben Zeit, wie bestimmet worden, an allenUfern zu observiren wäre: denn was gcsa-ger worden, geher nur die offenbahre Seean, da der Mond darüber weggehet, undauch hier ist noch nicht alles durch so richtigeObservationen ausgemacht, daß mau sagenkönnte, es verhielte sich alles auf das ge-naueste so und nicht anders. Da dasWasser unterwegens allerhand Zufallenunterworffen ist, ehe es bis an die Ufer kom-met: so findet man auch fast an einem je-den Orte einigen Unterscheid, darauf nebstder Bewegung des Monds diejenigen zu se-hen pflegen, welche die Ebbe und Fluch indieEalender mit eintragen. Weil csdem-nach zur Zeit noch an einer tüchtigen Histo-rie von dieser Wunderbahren Begebenheitder Natur fehlet, ohne welche man doch kei-rieswegeö zu einer tüchtigen Theorie vondessen Ursache gelangen kan, so hat es auchA. 1701 die Akademie der Mssenschajsten

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