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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
525
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«ruf dem Erdboden._ sr;

chct. So bald er diesen verlast und wiederzu dem sechsten Stunden Circul in demMorgen-Theile der Welt-Kugel eilet/ be-ginnet dasWaster wieder zu fcllen und dau-ret die andere Ebbe, biö er denselben errei-chet- Weil der Mond nach seiner eigenenBewegung innerhalb 24 Stunden sichvon der Sonne ohngefthr 12 Grade nachMorgen zu beweget; so kommet er des an-dern Tages drey Viertel- Stunden ohnge-fehr sp ater in den Mittags - Circul und inden sechsten Stunden Circul. Man findetaber auch, daß die Fluth sowohl als dieEbbe drey Viertel - Stundeii später ange-hen,als den Tag vorher. Weil nun Ebbeund Fluth sich so gar genau nach dem Lauffdes Monds um die Erde richten; so pflegetman auch in solchen Orten, wo man EbbeundFluthhat,dieAeit derselben täglich inden Calcnder zusetzen, die man durch dieBewegung des Monds zu dem sechstenStunden-Circul und zu dem MittagS-Cir-cul determiniert. Wenn der Mond im^gugwreist; so bringet er sechs Stun-den zu, ehe er von dem Horizont in den Mit«tags-Circul konnt und abermahl sStun-den,ehe er von demselben bis zu dem Abend-Horizont niedersteiget(§. 23. ^ttr.).Dcro»wegen sänget sich alsdenn die erste Fluth an,wenn der Mond aufgehet und die anderewen^ er unter gehet. Und daher ist es