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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
521
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aufdem Erdboden. ? s i

daß er an einigen Orten unterwellen ge-gen Süden öder Norden etwas abweichet,wovon Herr Halley langst Nachricht er»theilet (2). Er hat auch gewiesen (b), daßder beständige Morgen-Wind von der Be-wegung der Sonne umb die Erde herkom-me. Es ist bekand aus den Observationenmit dem Thermometer,daß die Lufft merck-lich warmer wird, so bald nur die Sonneaufgehet, und von Morgen bis nach Mit-tage zunimmet; so bald aber die Sonne zudem Untergänge niedersteiget, wiederumbnach und nach abnimmst (§.;?. I'. II.Lxper.). Durch die Warme der Sonnewird die Lufft dünner als sie vorhin war(§. 1 z 1 . 1 .Lxper.) und breitet sich daherdurch einen grossen Raum aus. Da nunin dem hitzigen Striche die Sonne vielwarmer scheinet als bey uns §.229.);so muß sie auch daselbst die Lufft viel star-cker ausdehnen als in unsern Landern. DieLufft, welche sich ausbreiten will, muß sichan den Ort bewegen, wo sie weniger Wi-derstand findet. Sie findet aber daselbstweniger Widerstand, wo die ausdehnen-de Krafft der benachtbahrten Lufft amschwächsten ist. Gegen Abend ist die Lufftkalt, wo sie noch hin kommen soll; gegenKk 7 Mor-

(s) Irr ^iir k>uäit.H,.l687. p.;lO.6riegg.(b) Ibiä.p. z rr.L segg.