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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
520
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52s IX. Von dem )Daster

sen , ehe man in der See zu Observatio-neu und Versuchen schreiten kan.

Warum §. z 5 z . Das Wasser in der See bewe-

süb das get sich beständig von Morgen gegen Abend,in ser dergestalt daß auch der stärckste 'Wind, derSee bläset, seinen Laufsnicht ändern

Morgen kan : woraus erfolget, daß die Bewegung,gegen Ar welche das Wasser vor sich hat in seinembend bc- ordentlichen Lauste, viel starcker ist als die.weget. jenige , welche es durch die Krafft desstärksten Windes erhalten kan. DieErde beweget sich von Abend gegen Mor-gen umb ihre Axe (§.175) und demnachhat das Wasser in der See eine ihr entge-gen gesetzte Bewegung. Weil nun dieSee umb dietzantze Erde herum gehet, wieauch daraus erhellet, daß man sie mehr alseinmahl umbschiffet hat (§. ;. Oeoxr.);so hat es mit ihrer Bewegung eine andereBewandnis als mit der Bewegung derFlüsse (§. 246.). Und daher setzet es gros-se Schwierigkeiten, wo man die Ursache zudieser Bewegung suchen soll; da man Pdem Grunde des grossen Behältnisses derSee dergleichen nicht findet. Die Be-wegung der See von Morgsn gegen Abendspüret man am allerdeutlichsten in dem hi-tzigen Striche zwischen den beyden 'lw-x>>cis oder Wende-Circuln,und daselbst ob-servirek man auch, daß der Wind bestän-dig von Morgen gegen Abend bläset, nur