5 2 2 Op. IX. Vstt dem LVasiee
Morgen aber wärmer, wo sie gewesen ist.Derowegen da die Kalte die ausdehnendeKrafft der Luffr schwächt, die Warme abersie vermehret (Kizz. 1 . l. Lxper.) ; sofindet sie weniger Widerstand gegen A-bend als gegen Morgen , und daher mußsie sich gegen Abend und also mit der Son-ne nach einer Gegend bewegen. Solcher-gestalt bläset der Wind beständig aus Mor-gen. Man möchte vielleicht fragen, war-umb sich nicht so wohl dieLufft gegen Mor-gen, als gegen Abend bewegen kan,in denisie an dem Orte, wo die Sonne stehet, ver-dünnet wird: allein es ist zu wissen, daß,unerachtet die Lufft an den Orten gegenMorgen, welche die Sonne verlast, baldwieder sich abkühlet (H i^W.I.Lxper.),und dadurch ihre ausdehnende Kraffc ver-geringert wird , deshalben nicht die Lusstaus dem Orte, wo die Sonne stehet, sichhin bewegen darf, in dem weiter gegenMorgen die Lusst sich dabin beweget, undaufsolche Weise den Strich des Windesgegen Abend erhält. Da man nun eineUrsache des beständigen Windes ausser derLinie und zwischen den Iropicis siehet,wo nicht die darzwischen liegende Ländereine Aenderung verursachen; so scheinetes auch die wahrscheinlichste Ursache zuseyn , daß daselbst das See-Wasser dieBewegung gegen Westen erhält und durch
die- '