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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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516
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5iS Op. IX. Von dem Wasser

demnach muß dos Wasser in der einenSee höher stehen als in der andern, z. E.in dein ?oi7co Luxino stehet es hoher alsin der mittelländischen See. Es sind aber ^zweyerlcy Ursachen, warumb das 2 besscr .in einer See höher stehet, als in der an- ^dern. Entweder es kommet mehr Wassr ^hinein nach Proportion ihrer Weite, Mes dunstet weniger aus. Und es gehet an, ,daß beyde Ursachen zugleich stat finden.Wenn viel Wasser in eine See kommensoll, so müssen grosse und viele Flüsse sichdarein ergießen: welches wir auch bei) dem ^I^onro Luxino finden. Daß aber auch ^dir See in einem Orte mehr ausdunstenkan als in dem andern lasset sich leicht be-greiften. In einem Orte scheinet die Son-ne warmer als in dem andern (§.227):wo sie aber warmer scheinet, da dunstet esstarcker aus, als wo sie nicht so warm schei-net. Über dieses kan auch die Grösse derKalte in Winters,Zeit an einigen Orteneinen Unterscheid machen , als welche die ^Ausdünstungen fast so viel als die War- 'me befördert, wo sie in einem grossen Gra>de anzutreffen (Z87.^.II. Lxper.) ,Woher §. ,52. Daß das See,Wasser bestan-^ dig saltzig gewesen, ist eine Sache, daran,yr<saitz niemand zweiffelt: denn man findet keine^ ' Nachricht, die dagegen wäre. Ob aber

das Saltz darinnen ab -oder zu-mmmet,

' lasset