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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
509
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auf dem Erdboden. 5 09

0 l- 3 cbm 25 leichter worden. Es ist andem, daß in weniger Zeit durch 2. Blatterr.vracbmce Wasser ausgedunstet, wel-ches eine grosse Menge für einen grossenBaum geben würde, wenn man'erne Rech-nung machen wollte: allein esisinochnichtgewis, daß die Blatter auf den Bäumenso starck ausdunsten als wenn sie mir denStielen im Wasser stehen; und ich vermu-the eher das Wiederspiel, ob es zwar jetztgenauer zu untersuchen nicht Gelegenheitist. Darnach ist zu mercken , daß dasWasser, welches aus den Wantzen aus-dunstet, nichtverlohren gehet, sondern mitdem Thaue doch wieder herunter kommet,auch durch die Winde mit zu den Quell-reichen Bergen gebracht wird. Über dieseshat man sich auch nicht zu bekümmern umbdas Regen »Wasser, welches in den Ortfallet, wo Wantzen und Graß wachsen;dieses hat bey den Qvelien nichts zu thun,ausser in soweit es ausdunstet und dieDünste zu den Qvell-reichen Bergen gefüh-retwcrden (§. Z4Z.). Zu den Qvellen kom-met bloß dasjenige, was solche Gebürgebefeuchtet, die davon Qvellen zu erzeugengeschickt sind, und zum Tkeil dasjenige wasin die Flüsse fallet, wie vorbin erinnert wor-den. Es stehet demnach Herrn cie lgssU-w Versuch von Ausdünstungen der Wan-tzen keines Weges im Wege. Und nurd sol-ches