Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
510
Einzelbild herunterladen
 

Ssp.IX. Von dem XVaster

ckes sich noch weiter zeigen, wennwirlun-ken cm seinem Orte diese Materie abhandelnwerden.

Me das ß. z 46. Die Flüsse haben einen schieffeirWasicr Grund, der sich immer mehr dem Mittel-st!,.?"' Puncte der Erde nähert, je weiter man fort-fteußt. 6^et, und wird dannenhero der Bach be.

^ ^ ständig tieffer von der Qvelle an bis in den

Eingang in einen andern Fluß oder die See.Daher kommet es auch, daß sich die obereFlache des Wassers beständig sencket, wieman es durch das Wafferwagen findet (§.148. beleck.) und die Mühl-Gefalle esausweisen. Da nun das Wasser schwereist und vermöge der Schweere sich demMittelpuncte der Erde so viel nähert, alsihm erlaubet ist; so rinnet es auch in demBache durch seine Schweere fort aus ebender Ursache, warum eine Kugel sich auf ei«ner schiefen Fläche hinunter beweget. Eskommet aber auch noch die andere Ursachedazu. Das obere Wasser drucket das un-tere und dadurch erhält das untere eine ^Krafft sich geschwinder zu bewegen, als dasobere und beweget sich das Wasser zusam-men geschwinder, wenn es tieff, als wennes feuchte ist. Und dieses ist die Ursache,warumb das Wasser und überhaupt einejede stüßige Materie durch eine Röhre un-ten an dem Boden des Gefässes geschwin-der läufst, wenn es voll, als wenn es nicht