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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
508
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ZD8 (mp.IX. Von dem XVassev

noch mehr zusammen ziehen muß als dasviel wärmere Erdreich (§. lzz.T. I. I-x-psr.), folgenbs noch vielmehr Thau ver-Ursachen als auf dem platten Lande (§.Z4r.); so wird man gar gerne zugeben,daß dadurch den Qvellen nicht wenig Was-ser zugeführct wird und sie vielleicht dengrösten Theil von dem bekommen, wasbeywarmen Sommer- Tagen aus der Erdeund dem Wasser ausdünstet, wo solcheGebürge vorhanden sind, die sich davonbereichern können. Was den VersuchHerrn ^ /A,,? betrifft , so hat er die

Ausdünstungen, oder Vi'3nst)iracioudekPflantzen untersucht und dieselbe so groß be-funden , daß er das Regen-Wasser kaumeinig und allein sie zu ernehren für zuläng-lich erachtet. Er hat den z o.Junit früheum halb 6. Uhr in ein Glaß mir einem en-gen Halse ein Pfund Wasser gegossen undzwey eben nicht allzu grosse FcigemAät-Ler darein gesetzet, die zusammen 2;.Orachmns und 48. Gran (die Orncb-mum zu 72. Gran gerechnet) wogen. Da>mit das Wasser nicht anders als durch dieBlatter ausdunsten könnte; hat er dasGkß oben feste verkleidet. Er setzte dasGlaß mit den Blattern, die gantz frisch M'ren, in die Sonne, die dazumahl sebr helleund warm schien. Als er gegen Mittagumb n. Uhr das Glaß wog, war es 2.