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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
502
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die 12. Schuhe lang war und ziemlich ab-hängig in einen Keller gieng, damic dasWasser leicht fliegen konnte. Es war dasGefässe eine gute Weite von der Mauer ab-gerückt^ damit Erdegenung herumb wäreund dieErde nicht durch die Nähe derMaueraufgetrocknet würde. Wo die Röhre war,waren in dem Gefässe Kieselsteine von ver-schiedener Grösse, dann! dieErde derselbennicht zu nahe kam. Das Erdreich an dem-selbigen Orte ist etwas sandicht, daß dasWasser leicht durchkommen kan, und die o-bere Fläche eben und gleich, daß sich der Re-gen hineinziehen muß und nirgends zur Sei-te abfließen kan. Er setzte noch ein anderesGefässe nur 8. Zoll tiefunter die Erde,dessenobere Flache 64. Qvadxat-Zoll hielt, dieinnere Höhe 8. Zoll war, und zwar an einemOrte, wo die Sonne und der Wind keinenfreyen Zugang hatten, damit das Erdreichnicht austrocknen konte. Er rieß auch al-les Graß aus, damit nichts von dem Regenverzehret ward. Er fand,daß von dem 1.funii an biszu dem ly.Uedrugrir in demGefässe, was soweit oben stund, nicht dasgcrinaste Tröpflein Wasserdruck die Roh-re floß. Als aber zu der Zeit ein grosserSchnee auf der Erde lag und aufthauece;fieng die Röhre anzulaussen. Und weil dieErde nach diesem immer sehr feuchte war,so liefsie auch, wenn es regnete: höret aber