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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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§0» Sap.IX. Von demVOastcr

tern aber müssen wenigstens einen Theildavon durch den Regen bekommen. Weilman doch aber auch nicht siehet, wo das ü-brige herkommet, und sonst dem Verfahrender Natur gemäß ist, daß sie einer Qvelledas Wasser daher gewehret, woher es dieandere erhält; so müssen die beständige»Qvellcn ihr Wasser glcichfals gantz vonden Iregen und Thaue haben, nur ist nö-thig, daß in einem gewissen Behältniß«»!Vorrath gesammlrt werde, der auf einigeZeit dauren kan. Weil wir oben gesehen,daß innerhalb den Bergen starcke Ausdün-stungen sind und dadurch den Qvellen dasWasser benommen wird, wenn sie Frey-heit haben in die Lufft zugehen (§.z4r.)'>so kan es auch gar wohl seyn, daß die Be-hältnisse, da das Wasser gesammlet wird,sehr tief in der Erde sind, und darausdas-selbe starck ausdünstet, welche Dünste durchdie Ritze und Räumlein zwischen den Stei-nen durchdringen und sich in anderen Be-hältnissen versammle«, wo sie durch Gängeheraus rinnen können. Diejenigen, wel-che den Ursprung der grossen Flüsse unter-sucht, haben gefunden, daß sich einige ausden Bergen so starck giessen , daß sie baldschissreich werden. Wo das Wasser insolcher Menge hervor bricht, kan es nichtwohl anders seyn, als daß es schon unter derErden durch viele Bäche zusammen gcftsi