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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
493
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auf dem Erdboden. 4SZ

Flüsse wieder in die Quellen zurücke. Al-lein es hat bald grosse Schwierigkeiten ge-setzet / wie das Wasser in der Qvelle so hochkommen kan, daß es daselbst heraus fleußt.Aus den Qvellen rinnet das Wasser durchdie Bache in die Flüsse und aus den Flüssenßmßt es in die See. Das Wasser fleußtmehr in die Höhe, sondern wo es hin flies-scn soll, daselbst muß es immer niedrige?seyn, wie wir bald die Ursachen davon ver-nehmen werden. Derowcgen müssen auchdie Bache niedriger seyn als die Qvellen,die Flüsse niedriger als die Bache und dasMeer niedriger als die Flüsse, solgendsga?viel niedriger als die Quelle. Und die Qvel-le lieget nicht umb ein weniges höher alsdas Meer. Denn ohne darauf acht zu ha-ben, daß die Qvellen an und auf den Ber-gen sich befinden, so gehe man nur an einemFlusse nach der Lange herunter und rechnedas MühbGefalle zusammen, was man beyden Mühle,die man nach einander denFlußherunter antrift, findet, alsdenn wird maninnewerden, wieviel in einer kleinen Langeder Fluß sich gesencket hat, und darauseiniger Massen ermessen können, wie gar vieler sich noch ferner sencken muß, ehe er indie See kommet. Da nun eine ausge-machte Sache ist, daß die Qvelle gar sehrviel höher lieget als das Meer, und gleich-wohl durch den Druck des See-Wassers in

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