Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
494
Einzelbild herunterladen
 

494 Op. IX. Von dem Wasser

der Ovelle nicht höher als daselbst gebrachtwerden mag (§.Z4.B. 1 . lrxpcr.) so siehetman noch keine Ursache, was es in derQuelle in der Höhe treiben kam O- ^setzet, daß das Wasser von derinnern Warme der Erde in Dünste anstgelöset werbe,welche in die Höhe steigenundan den Steinen in den Höhlen hangen blei-ben , daselbst zusammen fliesten und in derHöhle sich vcrsamlen, durch enge Wege aber ^ihren Ausgang suchen und heraus qvellen. -Daß es in den Bergen grosse Höhlengiebet,die mit Steinen vrrjetzc sind, ist kein Zwcisi ,fel, denn die Erfahrung bekraffriget es.Herr Swedenborg, der sich umb die Er-kanknis der Natur eifrigst bemühet und kei-ne Kosten noch Mühe sparet durch vieleReisen sich des Zustandes sonderlich derGebürge lind Bergwercke zu erkundigen,hat sb) von den Gebürgen in Schwedenangemerekct, daß daselbst öffcers aufdenhohen Gipffeln der Berge grosse Steinevon ohngefthrer Figur in dem Sande an-getroffen worden, deren einige bis 100000.Pfund wiegen. So trifft man auch son-derlich in Schweden an andern Arten un-ter Erden dergleichen und kleinere Steinein der Menge an, die von ohngefehr daselbst !

zu-

(a) In Princip. üM il. psrt. 4. §. 64. p. m. 164.

^b) In prxfr>t.3<i I'rocleowum i?rilieip.rerumUälursliinn.