«ruf dem Erdboden. 49 r
es stille stehet, faul undstinckend wird, undMö dergleichen mehr ist.
§. Das Wasser hat seinen Ur-M^rsprang von den Quellen und aus diesen ein- das Was-pfahen es die Flüsse, die dadurch grösser ser kom-werden, daß viele kleinere zusammen flies-mtt.sen. Endlich die Flüsse führen das Wasserin die See. Wenn es starck regnet, oderauch im Frühlinge oder gegen denselben dasThau Wetter einfallet und der Schnee,sonderlich auf den Gedingen schmeltzet;lausten die Flüsse starck an, daß sie öffcersaus ihrem Uffer aus treten und die anlie-genden Ländereyen überschwemmen. De-swegen ist klar, daß die Flüsse durch denRegen ihren Anwuchs haben. Und dahersehen wir auch im Gegentheile, daß dieFlüße sehr verseigen, ja unterweilen gantzaustrocknen, wenn man lange Zeit keinenRegen, oder wenigstens keinen starckenRegen hat. Jedoch da das Regen - undSchnee-Wasser keinen Nachsatz hat, wennes verlausten ; so kau auch das grosse Was-ser in den Flüssen, so davon kommet, nichtlange anhalten. Wenn aber die Quellenzu einer Zeit starcker fliessen, als zu der an-dern, st. bleibt das Wasser in den Flüssenbeständiger bey einer Höhe.
8.Z4-. Weil dasRcgen-undSchnee-Wen„Wasser von den Bergen herab rinnet und das Wo-durch hohle Wege fleußt, ehe es in dem ftr m'
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