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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
484
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4?4 Sap.VIIl. Von dem Blitze

Dorffe halten und ihm nachgehen, in Mo-rast und auf den Schind - Anger geleitetwerden. Wir sehen aber auch die Ursache,warumb sie fliehen, wenn man ihnen nach.laufft, und einem nachlauffen,wenn mange-schwinde vor ihnen herläufst. Man siehet .aus ihrer Bewegung, daß sie der Bewe- lgung der Lufft folgen, indem sie eben so be« -schaffen ist wie die Bewegung einer Blase 'von Griffen Wasser, die von der Lufft hinund her mit gerissen wird. Wenn man ,,srarck laufft, stöffet man die Lufft vor sichher, die nicht gleich zur Seite ausweichen ^kan: wie wir auch daher einen starckm ^Wiederstand von der Lufft verspüren, indem wir ein breites Bret schnelle durch be- -wegen. Derowegen wenn das Irrlicht 'vor uns ist, wirdesvorunshergestoffnunddaher kommt es weiter von uns weg: nem,lich die Lufft wird ein wenig zusammen ge- idruckt, und, weil dadurch ihre ausdehnendeKrafftzu!iimmeL(§.i2z.1.l.Lxper.),brei-tet sie sich auch vor uns weiter aus und ja-get durch die daher entstehende Bewegungoder den kleinen Wind, den wir auch imLausten verspüren, das Irrlicht weiterweg.Hingegen da hinter dem Rücken die Lufft,weil die fördere nicht gleich sich zu den Sei- ,ten herum bewegen kan, durch ihre aus«dehnende Krafft sich ausbreitet und nach-schießt; ss bringet sie das Zrrlicht naher.

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