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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
485
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und andern Feuer-Zeichen. 48 5

Wenn einer in Furcht ist und mit starckemseufftzen betet; so ziehet er die Lufft an sich,vnd kan daher wohl geschehen, daß dadurchdas Irrlicht, was nicht allzuweit von einemist, mit der zuschießenden Lufftnäher zu ei-nem gezogen wird. Hingegen wenn einerfiuchet und poltert, so stößet er die Lufftstarck heraus und machet mit Händen undFüssen einen Wind rderowegen kan es auchganvobl geschehen , daß dadurch das Irr-lichtvon einem gestoßen wird. Es könnendemnach einige Zufälle Anlaß gegeben ha-ben, daß man geglaubet, durch Beten wür-den die Irrlichter zu einem gezogen; durchFluchen abervcrtrieben. Die Irrlichter sindhauffiger zu sehen in den warmen Länderngegen der Linie zu, aber immer weniger, jeweiter man gegen den Pol zukommet: wor-aus zu ersehen, daß die Wärme zu ihrepErzeugung etwas beytragen muß, entwederweil sie die Allsdämpffung befördert, wel-ches sie vermöge der Erfahrung zuthun ve>>mögend ist, oder auch weil ohne sie die Ver-mischung nicht geschehen kan , wodurch dieMaterie der Irrlichter entstehet, wie wirvorhin bey dem Blitze gesehen ( §.

Weil sie bloß leuchten und nicht würcklichentzündet sind , so ist es kein Wunder , daßman sie nur des Nachts, niemahls aber beyTage sehen kan: denn wir sehen das Lichtvonfaulem Holtzs, faulen fetten Seeßschen,Hh L derr