Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
483
Einzelbild herunterladen
 

und üttdem Auek-Zeichett. 48 z

ft giengen, die dapffer fluchten. Daheres auch geschehen, daß man sie für Gespen-ster gehalten, oder wenigstens geglaubet, eshabe der Trüffel sein Merck dabey. Weildie Irrlichter in der Lufft entstehen, so müs-sen sie gleichfals aus einer Materie beste-hen , die aus der Erde ausdünstet. Undhier müssen diese Ausdünstungen grob seyn,weil sie in der untern Lufft verbleiben, dievon schwererer Art ist als die obere (§. r 8 s.

Lr tz, 4.1.I.Lxper.). Da sie so lan-ge dauren, ohne daß sie sich verzehren, kandie Materie nicht entzündet seyn. Es istdemnach bloß eine Materie, die im finsternleuchtet. Sie muß auch etwas feste an ein-ander hangen, weil sie sich nicht zertheilet,unerachtet sie in der Lufft hin und wiedergetrieben wird. Und daher ist es nichtgantz unwahrscheinlich, was Robert Fluddobiervn'Lt haben will, der einem Irrlichtte entgegen gegangen, bis er es erhäschetund, als er es zur Erde nieder geschlagen, gr-ünden, daß es bloß eine zehe Materie wieroschleich sey, wie (2) und an-

dere von ihm erzehlen. Weil sie sich anmorastigen Oertern und aus dem Schmd-Anger sehen lassen; so ist es kein Wunder,wenn diejenigen, so es für ein Licht im_ Hh 2 _ Dorf-

(s) Ili Dsiti. äs Ueceor. f. I'. IV.M»cl. rMK.