WarnmbgemcineDünsteiu derLufft denMondblaß ma-chen, kön-nen.
436 Ssp.VII. Von dem Regenb-yen,
diese in einen Nebel sich zusammen ziehenmüssen, wenn sie das Licht der Sonne so -mercklich schwachen sollen (§.z r 6 ).
§. z 18.Unterdessenkan es wohl gesche-hcn, daß eintzele Dünste, die in der Wzerstreuet sind, das Licht des Monde,>s /schwacher und ihn gantz blaß machen. Weil 'nun wässerige Dünste in der Lufft sich inRegenwolcken zusammen ziehen ; so hat 'man auch langst angemercket daß, wemder Mond blaß ausstehet, gar gerne Re-genwetter darauf erfolge. Nemlich desMond-Licht ist sehr schwach in Ansehungdes Sonncn-Lichtes(H.iZ7 Il.Uxper.) 8und deswegen kan man einen geringen Ab- 1gang gar bald spüren. Hingegen wegen Ider grossen Starcke des Sonnen-Lichtes jkan man einen geringen Abgang nicht ^bald wahrnehmen. Vielleicht möch-ten einige sagen, wenn die Sonnevon schneeichten Körnern erblasset, so muß .der Mond,als Verein gar viel schwächeresLicht hat, noHmehr davon erblassen, lind ^daher hat man ja nicht nöthig zweyerley Ur-sachen fürdie Erblassung dieser Himmels- .Lichter zusetzen. Wir haben ja auch vor«hin den Hoffum beyde (§.zo7) und die Ne- ''ben-Sonncn und ^eben-Mondenaufeinerley Weise erkläret. Allein es istzu mercken, daß die Bläffe des Monds sehr
gewöhn«