Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
425
Einzelbild herunterladen
 

tMdandem LttffErscbeuiuttgctt. 4:5!

' densie bloß die Sonnen-Strahlen aufhal-tenund dadurch ihre Anzahl vergermgern.Derowegen weil hierdurch das Sonnen-Licht geschwachet wird, und dazu weiternichts nöthig ist, daß die Sonne ohne

^ Mich und Strahlen erscheinet; so siehetman, wie bey heiterem Himmel, auch wennderselbe blau aussiehst, (denn da man dieSterne durch diese Materie sehen kan (§»zir), warum wollte man nicht auch dasHimmelblaue sehen ?) die Sonne ohneGlantzund Strahlen erscheinen kan, wiesiesonst durch dünne Wolcken ausstehet.Und dieses isteben diejenige Begebenheit,welche Herr Algöwer zu Ulm A. 172 kden r Junii gegen Abend um s Uhr obser-viret(a). Es ist nemlich zu derselben Zeitdie Sonne fast 2 Stunden lang ohneMich und Strahlen am Himmel gestan-den, wie des Nachts der volle Mond. DieLufft war dazumahl gantz ohne Wolcken

. und dem Ansehen nach heiter, wie wennsich ein Hoff um die Sonne oder den Mondzeiget (H.zo6). Ich schreibe die Ursachedieser Begebenheit kleinen schneeichtenKörnern zu, weil sie zureichend ist der Son-ne ihren Glantz zubenrhmen (§307); nichtaber gemeinen wässerigen Dünsten , weilDd 5 diese

(s) Vici.^ppenciix ihecimeutriXp. zz.