und andern Luffc,Erscheinungen. 4->;
welche durch dieLufft fallen,und von diesenwiederum in das Auge des Zuschauers re-fiectiretwird. Er erinnert selbst, daß eöwindstille seyn müsse und durch eine Wol-lte gehindert werden, daß das Sonnen-licht nicht in dieHropffen fallen kan, welcheden Regenbogen reflectiren.
§. zo6. Der Hoffum den Mond und dieSonne kommet darinnen mit dem Regen-bogen überein, daß er unterweilen mitRe^genbogen-Farben spielet; er ist aber sowohlseiner Figur und Grösse nach/ als demStande g"gen die Sonne von ihm unter«schieden. Es ist nemlich der Hoffeinrund-ttt Circui um die Sonne, oder den Mond,darinnen in der Mitten die Sonne oderin'r Mond ist.Um die Sone oder den Mondherum ist der innere Raum gantz dunckelund viel finsterer als der übrige Himmel her-umb. Gegen die Peripherie ist der Circulentweder hclle, oder mit Regenbogen-Far-ben gemahlet.Der Diameter ist insgemein4; Gradmnterweilen 90 und mehr Grade.Ich entsinne mich einesmahls in Leipzig umden vollen Mond einen gesehen zu haben,daeine ziemliche Kalte war. Erschien mir sehrklein, daß ich ihn nicht zoGrad im Dia-meier gehalten hatte, ja kaum über 20.Hingegen habe ich hier einesmahls imWinter zu Nachte, da ein kalter Windgieng, einen so grossen Hoff um den MondC c ; ge-
Was der
Hoffum
den
Mond
und die
Sonne
ist.