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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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404
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404 Op.vn. Von dem Regenbogen,

zog, die dem Mond gegen über von einemstillen Winde getrieben ward, der dazu-mahl bald voll und über dem Horizont bisHo Grad erhaben war. Darinnen nahmer einen meisten Regenbogen wahr, VereineWeile daurete, nach diesem aber ver-schwand. Das Licht des Mondsschwach und die Dünste sind nicht wässeriggenung, noch in grosse Tröpfle!n zusammengeflossen gewesen: derowegen istkeinWun-der, daß esan Farben gefehlet (§. r 9 2 .Daßdie Schwache desMond-Lichres nichtallcinSchuld daran gewesen, warumb die Far-ben gefehlet, werden wir bald aus dem fol-genden ersehen, wenn wir von demHoffe umden Mond reden werden , der unterwcilmdie schönsten Regenbogen-Farben hat.Wenn §« Man pflegt auch anzugeben,der Re- als wenn man verkehrte Regen-Bogen ingenbogcn der Lusst gesehen hatte, die schon

v"kehrr ^erklären gesucht (b). Es stehet nemlichder Regen Bogen verkehrt, wenn die erha-bene Seite und der Scheitel des Bogensgegen die Erde, die Höhle aber und dieSehen ckel gegen den Himmel gekehrt sind.Ls-'/e/«/hat gewiesen, wie dergleichenmöglich ist, wenn der Regenbogen, der hin-ter unserem Rücken stehet, sich von einemWasser in die Regen-Tropffm reflectirk,

(b) 1rs6t. cie Ivleleorisc.rz.K.iZ, p.m.Lr;.rrt