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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
403
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und andern LuffcErscbemmiFett. 42 z

Farbe hatte. Stehet gar hinter ihm einehelle Wolcke oder wenigstens eine Wol-lte, die nicht gantz dicke und finster ist; sokan der Regenbogen weiß aussehen. Obnicht aber noch andere Ursachen seyn kön-ncn, warum der Regenbogen weiß ausste-het, will ich jetzt nicht untersuchen. MirMet bey, daß ich einesmahls einen Regen-bogen durch ein dreyeckichtes gläsernesPrisma angesehen, dadurch sonst die Sa-^ chen mit Regenbogen Farben gemahlet er-

scheinen (§.158R. I!. Uxper.) und ihngantz weiß ohne einige Farben erblicket. Estönten also auch wohl durch eine neue Re-fraction des Lichtes in der Lufft, ehe es insAuge käme, dem Regenbogen die Farbenbenommen werden.

§. Z04. Der Regen-Bogen wird or-deutlicher Weise bey Tage observireswenndie Sonnescheinet (§.291): des Nachts Regen-aber, wenn es gleich bey Mond Scheine bogenregnet, pfleget man keine zusehen. Unterkommen,dessen findet man doch, daß dann und wannauch der Mond-Regenbogen gedacht wirdund hat karenr(o) einen beschrieben, den erobserviret. Es war des Abends, da derMond schien, ein grosser Nebel, der sich a-ber bald in eine kleine Wolcke zusammenCc 2 zog,

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