40 2'Ggp. VII.V§tt dem Regen-Bsgcii,
wiederkommen als er vorher war. Weildie Gegenwart der dünnen Wolcke gehin-dert, daß sie keine Farben erzeuget; so müs-sen die Dünste, welche sie geführct, nichtwässerig und grob genung,das iss, noch inkeine Tröpflein zusammengeflossen gewesenseyn. Weil nun ohnesolcheTröpflein keinRegen-Bogen entstehen kan s§.r--r); soist kein Wunder, wenn der Theil andcmOrte vergangen, wo sich die Wolcke hin-gezogen. Wenn aber der Regen-Bogen,nachdem die Wolcke vorbey war, wiedererschienen und zwar noch Heller als vorher;so müssen von dem Winde mehr wässerigeDünste oder Regen-Tropffen hingebrachtworden seyn als vorher da waren.Wsrvmb §. zoz. Ein Regen-Bogen ist nicht sozuweilen starck und helle, wie der andere. DiesesLcr Re- entstehet aus zweyerleyUrsacheN/wenn nem-ickwack" lichdieRegen-Tropffen, darinnen dasLichtja gnr oh- gebrochen und reflectiret wird, nicht häufigne Far- genung, noch auch groß und wässerig ge-ben ist. nung anzutreffen. Denn das erstere ver-ursachet, daß die Farben zerstreuet sind undhin und wieder andere ungefärbte Dünstedurchblicken: das andere hingegen machet,daß die Farben nicht recht helle sind. Kom-men beyde Ursachen zusammen, so könnendie Farben so schwach werden, daß man siegar nicht erkennen kan, und denn hat es dasAnsehen, als wenn der Regen-Bogen keine