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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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401
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und andern Luffc-ErscbeLmmgett. 4s rs

scynkan (§.-92.298); so muß auch dieSonne niedriger als 42 Grad über den^ Horizonterhaben seyn,wenn ein ordentlichers Regen-Bogen erscheinen soll, und weniger' als;r, wenn ein verkehrter dabey erschei-s nct. Derowegen da im Sommer dieSon-ncum den Mittag,nemlicheineWeile vorMittage und eine Weile darnach, höher aI64-und; 2 Grad steiget; so kan auch zurselbigen Jahrs Zeit um den Mittag herumkein Regenbogen gesehen werden.

§. ;o2. Unterweilen siehet man nur ein WennStückevon einem Regen Bogen , unter- man nurweilen die beyden Schenckel und fehlet dasJ"^'/Mittel. Ja wenn der Regenbogen ver^nnRe«schwindet, geschiehet solches nicht gleich aufgcnbogeaeinmahl; sondern es bleiben unterweilen siehet,noch langeSkücke zurücke.Ja ich h-^be auchobserviret,daß Regenbogen steh wieder er-gänzt, nachdem ein Stücke davon ver-schwunden war. Man begrciffet leicht,daß die Ursache keine andere ist als der' Mangel der Regeu » Tropften. Wonemlich ein Theil von dem Regen-Bogenfehlet, da hat es keine solche rundte Tröpf-sen, darinnen das Licht der Sonne sich aufgehörige Art brechen und reflectiren lasset.

Ich habe auch unrerweilen gesehen , daßWolcken einen Theil des Regen Bogensverdunckelt und, wenn diese vorbey gezo-gen gewesen, der Regenbogen noch Heller, C c wieder