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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
387
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Schriee und Hage!. Z87

stehen, die in der gelinden Lufft schmeltzen.

Da nun die Hagel-Körner öffters in derMitten noch Schnee haben; so siehet mandeutlich, daß sie gefroren, ehe der Schnee> völlig geschmoltzen. Und wird eben hier-durch von neuem bestetiget, daß oben in derLuffc dieSchnee-Flocken schmeltzen und sichmTropffen verwandeln. Das Wassergefrieret, wenn ihm die Wärme entgehet,welche esflüßig erhalt (§.l2vl. I!. Lxp.).

Wir observiren es gar offt im Winter, daßes schnelle und starck gefrieret, wenn ein kal«

, ter Wind bläset. Derowegen da wir zrrderzeit,wenn es hagelt , auch allzeit einen, starcken Wind in der Wolcken verspüren,s der den Hagel führet; so haben wir kein Be-dcncken zutragen, daß nicht die in Tropftenzerfließende Schneeflocken von der Kalte^ eines Windes, der sich ohngefchr erhebetund in die Regen-Wolcke blaset, gefrie-ren.

8-288- Da der Hagel gefrornes Wasser Wieder

! ist; so ist er auch viel fchweerer als die Lufft.

- lind da nicht allein die Hagel-Körner, son-dern auch insonderheit die Hügel Steine Mb uns^ eine ziemliche Grösse haben (§.236); so kan warumsuch ihnen die Lufft wegen ihrer cmsdeh- rr fället.uendenKrafft keinen solchen Wiederstandthun, wie den kleinen Dünsten (§ 276), daßsie dadurch zurücke gehalten würden. Wirfinden demnach nichts anders, wodurch sieEb r in