z86 Sap.VI. Von Thau, Reifs, Regen
übrigen Regen» Tropffen in den Regen-Wolcken von der Kälte derLuss nicht gefrie-ren können. Sehen wir doch im Som-mer, wenn wir kaltes Wasser mit Sache,terin einem Glase auftischen (§.i, 9D ll.Lpxer.), daß es von aussen schwitzet (Z.272), wie össers dieser Schweiß wegen derKälte des Glases gefrieret, unerach'el dieumstehende Lufftwarm ist. We>.n aberviele kleine Körner zusammen gefrieren sol-len, damit ein Hagel Stein daraus wird,so werden sie von einem Tropffen umbstos-sen und gefrieren vermittelst dieses Wassersan einander. Denn diesesgebendieFigu-ren, welche man in ihnen erdichtet (§.287),Massen nicht einerley Grad der Durchsich-tigkeit stat finden kan, wo sich in einemKlumpen Figuren unterscheiden lassen. Un-terdessen ist eben nicht nöthig, daß allekleine Körner, die in einem Hagel Stei-ne anzutreffen sind, auf einmahl zu-sammen gefrieren; sondern es könnennach und nach mehrere dazukommen, indemerst einige zusammen gefroren, weil sie derWind in der RegemWolcke an einan-der wirfst, wie man aus dem Gerassel ab-nehmen kan, welches man schon von weitemhöret, indem er die Regen - Wolckemit dem Hagel herführet. Wir habenschon vorhin gesehen (§.27 6), daß die gros-sen RegemTrbpffen aus Schnee-Flocken