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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
385
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Schnee und Hagel. z8;

daß so grosse Tropften im Regen anzutref-fen ; so ist kein Zweiffel, daß die Tropftensich schon in der oberen Luft formtreu undnach diesem gefrieren. Wenn aber eingrosser Hagel fallet, so siehet man leicht,daßdieHagebSteine nach und nach erzeugetwerden, indem über die kleineren Körnerneue Schaalen gefrieren und nach diesemviele kleinere zusammen gefrieren. DaSletztere wird durch die vorhergehende Obfer-valionen (§.2 86) bestetiget: das andereist daraus klar, weil die Hagel-Stei-ne mit einem starcken Platz Regen hernie-der fallen, woraus man siehet, daß sie vonden Winden mit denRegen-Wolcken fort-getrieben werden. Wolle man deswegenSchwierigkeiten machen, weil die Regen«Tropften in den Regen-Wolcken nicht ge-frieren : so sehen wir nicht allein, daß eshier keine grössere Schwierigkeit hat, als- wen Regen und Schnee unter einander fal-let,welches doch aber der Erfahrung gemäßist(tz.r8z); sondern wir haben auch^zuer-wegen,daß die Hagel-Körner sehr kalt sindund daher dem Wasser, welches sie umb-fleußt,leichtlich vollends so viel Warme be-nehmen , als nöthig ist wenn es gefrierensoll. Derowegen kan wohl eine dünneSchaale um daß kleine Hagel-Korn ge-frieren(§.irs 1". II. Lxpsr.) und diesesdadurch vergrößert werden, unerachtet die(?^M) Bb übri»