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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
384
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Wieder

Hagel

riiestehct.

z 84 dsp. VI.Vsn Thau, Reifs, Regen,

die Eyer gewesen. A. 1470 sey einer zuRom gefallen so groß wie Strauß-Eyerund Zl. r; z 7 umBononien herum unter ei«ncm'Platz-Regen Hagel-Steine, diej-zPfund gewogen, Äran findet auch ordent«lich, daß es allzeit dabey starck regnet, wennes hagelt. Es äußert sich auch ein starckerWind, wenn der Hagel fallen soll und dieWolcken machen es so finster, daß es unter»weilen nicht anders ist, als wenn der Abendherein brechen wollte; wie wir es ersthier'im vergangenen Frey - Tage als demEhristtage unter der Vesper «Predigt er»fahren.

§. r87. Weil der Hagel würcklichesEis ist (§.- 86 ); so muß er aus Wasser,dasgefroren, entstanden seyn. GefrorneDünste machen kein Eis, sondern Schnee.Der Unterscheid kommet daher, weil dieDünste Blaselcin sind (§. 8 5U. Lxp.);in dem dichtenWasser aber keine dergleichenmerckliche Höhlen, wie in den Dünsten,anzutreffen seyn. Und hieraus wird vonneuem bekrafftiget, daß die Dünste in derThat nichts anders als kleine Blaselein seyn,und erhellet ferner, wie unvorsichtig diejeni-gen verfahren, welche dieses leugnen. DieHagel-Körner sind zwar insgemein nichtgrösser als kleine Erbsen: allein es gehörenauch doch schon dazu grosse Tropffen Was«ser. Weil wir aber würcklich observiren.