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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
383
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Schnee'und Hagel. z 8 z

geschen. Er hat nicht allein dieFensier ein-gcschniiffen, daß nicht eine Scheibe davongantz geblieben; sondern auch die Früchteauf dem Felde, welche in ihrer Reiste nochdaselbst gestanden, ausgedroschen und alleStrohhalmen zerschmettert. Als er dieHagel Steine genau betrachtete, nahm erwahr, daß diejenigen, welche eine ohngeseh-re Figur hatten, aus fünffe, sechs bis siebenrundren bestunden, die an einander gefrorenwaren. Er erinnert dabey, daß die Hagei-Steine, welche HauAmweise in schattich-ten Oertern übereinander gelegen , biß aufden andern und dritten Tag gcdauret, ehesie zerschmoltzen, dergleichen ich auch vondcmBreßlauischen Hagel wahrgenommen,unerachtetich auf seine Figur nicht achtge-habt und er mir nur bloß rundt, obzwar nicht völlig kugel-rundt geschie-nen. Jedoch weil ich mich noch gar ei-gentlich besinne, daß abergläubische Leuteallerhand Figuren, auch von Gesichternund weiblicher Tracht darinnen erdichtet;so kan ich leichter erachten , daß viele unterdiesen Hagel-Steinen eine ohngefehre Fi-gur wüsten gehabt haben. (<l)

führet an, daß in Italien A. i; 14 ein Hagelgefallen, da die Hagel-Steine so groß wie

die

(<l) loc. cit,k.686