;8s Tnp. VI. Von Thau,Reiff,Regen,
gegen a der aufsehe hohe Gebürge noch un--geschmoltzen fallet. ,
§- r8z. Wenn die untere Lufft zwarist, alle Schnee-Flocken aber nichtschncyct weich und zum schmcltzen aufgeleget seyn;und re- so pflegen auch einige zu schmeltzcn,indem siea»tt. in die untere Lufft kommen. Andere hin- ^gegen fallen ungcschmoltzen durch. Unddieses ist die Ursache, warumbes unterwei-len, sonderlich gegen den Frühling und imAnfange desselben / zugleich regnet undschneyet. !
Darumb § 284. Man hat Exempel, wie vor wc-unte-wci-nigenJahrensich in Schlesien und Boh-len ein men ereignet, daß ein so grosser Schneesehr gros-jMt,der dieWagen aufderStrasse unddieSchnee Tchürcn der Gebäude bedecket. Da der
fället. Schnee mit dem Regen übereinkommet,und bloß darinnen unterschieden ist, daßdieDünste gefroren sind; so siehet man leicht,daß ein so grosser Schnee mit einem Wol«ckenbruche übereinkommet und danncnheromit ihm einerley Ursache hat (§.230).
Von der §. 28 5. /-? ///?? hak bey der König-
Lockcrkcit liehen Academie der Wiffenschafften zur>cs Paris lange Jahre das Wetter obferviretSchnees. und gernemiglich gefunden, daß, wenn der >Schnee geschmoltzen, das Wasser denfünfften bis sechsten Theil von dem Rau-me eingenommen, den der Schnee erfüllet^
A. 17 r r trug sich- etwas besonders zu, da in
der