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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
381
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Schnee und Hagel. ? 8 l

, der Nacht zwischen dem i; und 14 Februa'' rit ein Schnee fiel, der 6 bis 7 Zoll hoch lag/und, als er geschmoltzen war, nur den, zwölfften Theil von dem Raume einnahm,den er vorher erfüllet hatte (a). Es verhaltsich demnach ordentlicher Weise die Locker«' keit des Schnees zu der Dichtigkeit desWassers wie 6 oder 7 zu i und, wenn esMitkommet,wie 12 zu i. DieLockerkeitder Dünste verhalt sich zu der DichtigkeitdcsWasters wohl wie yc-o biß 1000 zu 1 (§.85 . 1 .ll.Lxper.). Derowegen ist dieLockerkeit des Schnees gar viel geringerals der emtzelen Dünste. Nun verlange

ich zwar nicht zu behaupten, daß die Dün-ste, welche sich im Schnee an einander ge-hangen, von eben der Art der Schweersund Dichtigkeit sind, bieder Schnee hat:allein es wird doch ein jeder gar gerne zuge-stehen, daß die Dünste in der oberen Lufft,wenn sie gefrieren, gar viel dicker werdenmüssen als sie sind, indem sie in die Höhehinauffsteigen. Wie dieses möglich, istaus dem vorhergehenden abzuuchmen, wsich gewiesen (§. 276.) , daß durch die. Veränderungen in der Luffc viele Dünste' zusammen fliesten und gefrieren kön-nen.

§. 2 8 §

(s)Uemmres so l'^cscl. Ao^.cies 8 c.ienc.i7n. x». m.20.