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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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370
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Z7O Op.IV. Von Thau,Reifs,Regen,

Wände und Mauren der Gebäude schwi-tzen müssen (§.27^). Weil nun bey lang- kwieriger strengen Kälte die Wände und 'Mauren so kalt worden sind, daß sie densich daran hängenden Dünsten ihre War-me,die sie zurFlüßigkeit brauchen^ ^.be-nehmen; so müssen sie gefrieren (§.119?. '11. LxpLr.). Gefrorne Dünste aber sindtinReifffZ.rvz). Im grossen Winter A.i7oy lrugsich was besonders zu, welchesman sonst in hiesigen Landern nicht zu se-hen bekommet. Als nach der grossen streu-genKälte, die über ein paar Monathe in ei-nem angehalten hatte, das Thau-Wettereinfiel; so gefroren die Fenster von aussen, 'die für Vorgemachcrn und Kammern wa-reu, darein den Winter über niemand vielkommen war. Ich habe schon vorhin er-wiesen, daß sie nach grosser Kalte schwitzenmüssen (§.272). Weil nun in dem ausser-ordenlichen Winter die Kalte außerordent-lich war; so ist es kein Wunder, daß dieDünste, welche sich an die Glaß - Scheibengehanget, gefrieren müssen, auch sich beyzunehmendemThauwetter,da die Fcuchtig-tigkeit der Lufft zugenommen, der Reiffculden Fenstern ungemein vermehret.

Was der §. -^.Der Regen sind Tropffen Weis-

Regen ist stx, welche durch die Lusst nach einander her-unter fallen, indem der Himmel mit Wol-len bekleidet ist. Alles dieses giebst der

Au-