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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
371
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Schnee und Hagel. z/i

Augenschein, und hat man zugleich darauserkandt, daß der Regen aus den Wolckenkommet. Denn eo regnet nicht allein nie«mahls, als wenn Wolcken vorhanden sind;sondern der Regen höret auch so gleich auf,wenn sich die Wolcken vergeben. Ja wirwissen, daß die Wolcken ein Nebel sind inderHöhe(tz.2üi) und aus einer MengeDünste bestehen, die sich in der oberen Lufttzusammengezogen. Sie führen demnachdie Materie des Regens mit sich.

§. 276. Die Dünste in den Wolcken ^ ^sind nicht so schweer, daß sie durch die Lufttherunter fallen können (§.248). Es sindauch dieselben keine Tropften Wasser, son-dern nur kleine Blaselein (H. s 5 D. U.Lxp).Derowegen ist die Frage, wie es zugehet,daß sie in der Luftt herunter fallen und inTropften zusammen fliesten könncn?Wenndie Dünste in der Lufft fallen sollen,so müs-sen sie entweder schweerer, oder die Lufttleichter werden. Das Barometer lehret(§. zy. D.tt. Lxp.),daß die Luftt leichterzu werden beginnet?, indem der MercuriusMet , und absonderlich starcker Regenerfolget, wenn die Luftt sehr leichte wirdund ein Wind blaset, der Regen bringet(§.r2i). Derowegen sehen wir, daß dieDünste fallen, wenn die Luftt leichter wird.Wenn nun die oberen Dünste herunterfallen und treffen weiter herunter noch an-Aa 2 dere