Scknee und Hagel._z 69
j Neiffnichts anders als ein gefrorner Thau^ (8-770) und fället bloß zu der Jahrs-Zeit,da dieLufft sehr kalt ist. Wir haben zwargesehen,daß die eintzelen Dünste in der Lufft,
' auch, wenn sie sehr kalt ist, angefroreni verbleiben können (§-260). Dessen unge-s achtet können eben diese Dünste,wenn sie inTröpflein zusammen geflossen, indem sie sichan die Flachen der Cörper angehänget, auchvonder kalten Lufft gefrieren: denn als«denn sind sie nicht mehr wie Dünste,sondernwie anderes Wasser anzusehen. Da nunvon der Kälte der Lufft das Wasser gefrie-ren kan; so kan aus eben dieser Ursache derThau, so auf den Flächen der Cörperlieget, gefrieren. Es hat aber einerley Be-, schaffenheit wie mir dem Reiste, wenn der! Dampffvon dem Athem in grosser KälteI an den Bärten und Haaren gefrieret.
! §. 274. Und nun verstehet man auch, Warurnb
wie es zugehet, daß, wenn nach anhaltender bey Thau
strengen Kalte im Winter Thau-Weter Wc""-einfällst, die Mauren insonderheit an stei- aus dmnernen Gebäuden gleichsam übcrrcrffen. Gcbäu-Der gemeine Mann bildet sich ein, der dmschlä«Reifs gehe aus dem Gebäude heraus, und act-deswegen pfleget man zusagen: die Kälteschlage aus den Gebäuden. Wir habenvorhin gesehen, daß bey wieder einfallendemThau'Wetter nach einer grossen Kälte dieG« A a Man«