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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
363
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der Dünste, Nebel und VOolckett. z 6 z

wcn man die Geschwiudigkeit.dcü Windesin der unteren Lufft im freyen mit der Ge-schwindigkeit der Wolcken vergleichet,und beyde durch einen Winckel abmisset,unter welchem der Raum gesehen wird,densie in einer Zeit beschreiben: denn es ist be-laub, daß, was unter einerley Winckel ge-sehen wird, gleich groß ist (§.77. Opcic.).

Eben so erhellet, daß sich die unteren Wol»cken geschwinder als die oberen verdeckenund von ihnen abrücken, indem man nichtmercket, daß die oberen ihre Stelle in etwasgeändert. Wie hoch

§. r6r. Weil man siehet, daß des A-die Wol-bends einige Wolcken nach dem Untergan-^"^ge der Sonne erleuchtet werden,da die übri- ^ 'gen dunckel bleiben; so müssen einige Wol-cken weiterweg seyn als die anderen. Glei-chergestalt da man öffters wahvnimmet,sonderlich zu einer solchen Jahrs-Zeit, dadieLuffthelleunddurchsichtigist, daß eineWolcke die andere verdecken kan; so mußabermahls die Wolcke, welche die andereverdecket, naher seyn als die, welche verde-cket wird. Ja weil man auch unterweisensiehet, daß Wolcken,die besonders an ver-schiedenen Orten des Himmels stehen, nachunterschiedenen Gegenden beweget werden,die Winde aber die Wolcken treiben undunmöglich ein Wind zu gleicher Zeit nachverschiedenen Gegenden blasen kan; so mußalöderm gleichfalls eine Wolcke höher sie-