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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
362
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z6s dap.V.VondemAlrWeigett

Eörper, der zwischen dem Auge und demLichte stehet und.' das Licht durchfallmlasset, siehet helle aus (§. isz.). Unddeswegen sehen auch die dünnen Wolckenhelle aus, wenn sie zwischen der Sonne unddem Auge stehen. Gleichergestalt siehetein Cörper dnnckel aus, wenn das Augezwischen ihm und dem Lichte stehet (§. ci e.).Derowegen sehen auch die Wolcken dun-ckel aus, wenn sie der Sonne gegen überstehen. Man hat demnach noch mehrereKennzeichen, daraus man von der Dichtig-keit der Wolcken urtheilen kau.

§.266. Wenn eineWolcke weitwegist,M die siehet die Bewegung langsamer aus alsWolcken sie ist (§. 91. Opcw.), je, es kau auch unter»langsam weilengar dasAnsehen haben, als wenn sieund wenn stille stünden,uncrachtet sie sich geschwinder,sich als anders in der Nahe bewegen (§.8y.Opric.). Man kan demnach von der Ge-gen» schwindigkeit der Wolcken nicht eher ur-theilen,als wenn man ihreWeite weiß,wel-che aber beschwerlich durch geodetischeWe-ge erkandtwird. Unterdessen lässet sich un-terweilen aus der Geschwindigkeit derWolcken von ihrer Weite urtheilen. De>mes trifft doch gemeiniglich ein,daß die Wol-cken, welche schnelle ziehen, niedrig seyn;die anderen hingegen, an denen nran weni-ge,oder gar keine Bewegung verspüret,hocherhaben stehen. Absonderlich aber lässetsich von der. Höhe der Wolcken urtheilen,.

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