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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
361
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dekDünsten, Nebel und wolcken. z 6 r

derselben sind,da wird vieles * icht reflcctiret.Stehet demnach die Wolcke zwischen demAugeund der Sonne, so lasset sie wenigesLicht herunter fallen und siehet demnachdunckel aus. Stehet hingegen das Augezwischen der W olcke und der Sonne, sore-fiectiret sie viel leicht herunter und siehetdemnach weiß aus. In beyden Fallen kanman also erkennen, daß die Wolcke dichteist,wenn man sie von der Erde anflehet.

§.265. Die Wolcken sind dünne,wenn Wen»

die Menge der Dünste, welche sich zusannmen gezogen, nach der Höhe der Lufft einen ^geringen Rauin einnehmen. In diesemFalle kan man zwischen den Dünstendurchsehen,indem die Zwischen-Raumleinder förderen nicht von den Hinteren versetzt ^werden, und daher das Licht frey durchsaßlm kan. Man erkennet demnach daß dieWolcken dünne sind, wenn man des Ta-ges die Sonne ohne Schein wie den Mondund des Nachts den Mond dadurch sehenkan. Gleichergestalt erkennet man, daßdie unteren Wolcken dünne sind, wennman dadurch die oberen, für welchen sie vor-bey ziehen , absonderlich da dieselben sehrhelle seyn,entweder wegen ihrer Dichtig-keit(§. 2 64), oder weil sie in der Höhe nochvon der Sonne crleuchtetwerden, die dieunteren nicht mehr erreichet, noch erblickenkan. Wiederum wenn die Wolcken dün-ne sind,lassen sie das Licht durchfallen. EinZ; Cör.