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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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360
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Wenndie Wol-len dich-tk sind-

z6o (ügp.v. Von dem Aufsteigen

bel zusammen riehen, welcher einerley mitdenWolcken ist(H.26i). Die Ursache lös- ^set sich gar leicht begreiffen. Wenn die Lufftleichter wird, so drücket die, welche obenist,weniger auf die untere als vorhin.Deswe-gen da die Lufft in Proportion der Last, dieaufihr lieget,zusammengedrucket wird (Z.i r4.1.1.^xper.); so wird sie dünner undfolgends von leichtem Art (§ 4 . 1 "- 1 - Lx-xer.> Da nun die Dünste mit ihr einer»lcy Art der Schweere haben, müssen sie an»fangen zufcllen und solchergestalt in einerMenge zusammen kommen, da sie vorherhin und wieder zerstreuet waren. EineMenge,die sich in derLufft zusammen zie»het, machet in der Nahe einen Nebel (Z.r;;)und also in der Weite emei Wolcke aus(Z.261). Derowegen sehen wir die Ursache,warum sich in leichter Lufft Dünste inWol»cken zusammen ziehen.

§.264. Eine Wolcke wird dichte genen-»^net,wenn sie einen grossen Raum nach derHohe in derLufft einnimmet. Denn der-selbe Iraum siehet in der Weite klein ausund giebst die Dicke der Wolcke ab: ichhol^ aber schon vorhin gezeiget (§. r6 i),daßes einerley sey, ob die Dünste würcklich .sehtnahe zusammen kommen, oder ob sie nurwegen der Warme nahe bey einander zuseyn scheinen. Die Dünste reflettiren dasLicht der Sonnen. Derowegen wo viele