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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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Wie-er tz. 2 5 6. Wenn ein Nebel entstehen soll,Nebel so müssen sich Dünste, die hin und wieder lltentstehet, zerstreuet sind, zusammen ziehenund zwar in der unteren Lufft, in welcherwirAihem hohlen (H.r 55). In der unter«sien Lufft sind diegröbstenDünste(§.2 52).Und demnach entstehet deristcebel aus gro-ben ^Dünsten. Die groben Dünste sindwässerig (^.25 z) und wässerige Dünstemachenfeuchre(§.Ljc.): derowegen emste«het der Nebel aus wässerigen Dünsten und* machet die Lufft feuchte. Wenn die Dün-' sie sollen dicke und wässerig und die Mengederselben in der Lufft in die Enge zusammen5 gebracht werden, so muß die Lufft durch dieKalteverdicket werden (§2; i). Es mt-stehet demnach ein Nebel, wenn in deruntersten Lufft viele Dünste sind undund sie durch die Kälte verdicket wird. Ichhabe aber auch schon anderöws gezeiget,daßsich die Dünste können in einen Nebel zu-sammen ziehen, wenn die Lufft leichter undWenn dünner wird (§.85. WH.kixper.).

§. 2; 7. Derowegen weil im SommerEstehet. Dünste in die Hohe steigen, die aber inder unteren verbleiben, des Nachts durch ei-nen Tbau niederfallen, wovon wir baldhernach die Ursache sehen werden; so pfle-get sich auch im Sommer kein Nebel zusam-men zuziehen. Hingegen weil im Herbsteund Winter die Dünste in der niedrigenLufft verbleibenj(Z.247)/ auch wegen der