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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
349
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der Dünste, Nebel undwolckett. Z4-

Spinnen wahrgenomen: weil sich nun keinsolcher Faden abreißen ließ,daß icheinStü-ckedavon hätte behalten können, sondernim Reisten gleichsam verschwand, so be-trachtete ich einen durch ein Vergröffe-rungs-Glaß und sahe, daß es nichts an-ders als Spinne-Faden waren. Es wa-ren aber rundte Tröpfflein gleichsam wiekleinePerlen eingefädelt u. zwar sehr ordent-lich hinter einander, auch war wol zwischenzweyen eben so viel Raum leer als eines vondiesem Tröpfflein einnahm. Mit blossenAugen konnte man nichts unterscheiden.Esgieng aber dazumahl der Nebel feuchte nie-der. Daß die Lufft von den Dünsten un-durchsichtig wird, kommet nicht sowohl vonihrer Menge her, als von ihrer Lage, die siein der Lasst haben. Denn ich habe schonanderswo gezeiget, daß einmahl sovielDünste in der Luft seyn können als dasan-dere ».deswegen doch einmahl dieLuffthellebleibe, das andere trübe werde (§.165. N.U.Lxper.). Und wir sehen auch in der That,daß sich unterweilen der Nebel zertheiletund die Dünste alle in der Lufft verbleiben,dessen ungeachtet aber die Lufft helle unddurchsichtig wird. Es ist dieses eine Ei-genschafft, die nicht allein die Lufft, sondernalleflüßigeCörper miteinander gemein ha-ben (z. cir. 1.II« Lxper.).

§. 25s-