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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
351
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-er Dünste, Nebel und VOslcken.z 5 ij

Kältt dieselbe dichte ist (§. izz.N.l.Lxp.)und daher grobe Dünste nicht so leicht fal-lenlasset^. i§;.N.l. Lxpeiv); so erzeu-get sich auch hauptsächlich im Herbste undim Winter der Nebel. Und weil die Lufftdes Nachts kalter wird, wie das Wetter-glaßanzeiget (tz. 5 5 - 1 - U. Lxper.); so ent-stehet auch der Nebel gemeiniglich desNachts oder, wenn die Dünste sehr grobsind, gleich gegen Abend,indem die Sonneuntergehen will. Und da der Wind dieDünste verjaget; so muß es auch allzeitwindstille seyn, wenn ein Nebel seyn soll.

§. - 58. Wenn die Dünste sehr grob smd^Wund dieLufftwird durch die Kalte starck ver^ nw-dicket, so fliesten grobe Dünste'zusammen, vergehet.Da nun dadurch das Hautlein des einenverdicket wird, und die innereHöhle bleibeteinerley; so wird der Dunst von schweere--rerArt als er vorher war. Derowegmweil er vorher mit der unteren Lufft einerleyArt der Schweere hatte (denn sonst wäre ewhöher gestiegen (§. 19 51.1. Lxper.z) undnicht in der unteren Lufft verblieben); sowird er jetzund schweerer als die untere Lufftund fället dannenhero nieder (H.iyzN.I.

Lxper). Er gehet aber naß nieder,weil disgroben Dünste, sonderlich die viel schwee-rer als die Lufft sind, wäßerig seyn. Daßabecdie Dünste,welche niedergehen, vielschweerer als die Luffc seyn/ lässet sich daraus