der Dünste, Nebel und NOolcken. z 4 r
man leicht, daß der Raum, den die War»me verlasset, von einer andern subtilen Ma-' terie eingenommen wird, die sowohl als dieWärme ihren Eingang durch die Durch*löcherungen des Blaselcins finden.
§. 250. Wenn die Dünste nichts an-Wieesders als Elaselein sind, welche die Luffr, die kaltensich durch die Warme ausdehnet, formiret(§.247); so wird es einigen wunderlich ivorkommen, warum gleichwohl das Was-ser in der Kalte so st arck ausdunstet (§.87.lUI.bixper.), sogar daß die Flüsse instrenger Kalte wie siedendes Wasser rau-chen. Wenn das Wasser gefrieren will,so gehet die Wärme weg, die es flüßig erhalt(j.iic/ 5 . II. Lxpsr.). Die Erfahrungaber zeiget eben, daß die Warme nicht vorsich, sondern in Dünsten weggehet, und Zie-het unsdemnach die Gelegenheit selbst andie Hand,wie in diesem Falle die Dünste er-zeuget werden. Nemlich wenn die War-me aus einigen Zwischen « Raumlein dersubtilesten Theile des Wassers heraus-fahret; so kommet sie in grössere, wo dieLufft ist, zusammen und treibet daselbst dieLufftvon einander (Z.izz 1.1. Lxper.).
Wenn die Dünste in dieLufft kommen,mages so kalt seyn als es will; so werden sie des-wegen doch nicht durch die Kälte zusammen.'gezogen (tz.r^y), und erfolget daher,wassonst zuerfolgen pfleget, wenn dieDünste in^warmer Lufft erzeuget werden (§.247).
V Z, Z.-5r.