Z42 Eap.v. Vottderri Alisfstei'gen
Wnnimb tz. 251. Da ich behauptet,daß die Kälteüe k dadurch dieDünste nicht dichter an sichrcrLufft chen kan, weil die in ihnen eingeschlossenesschn-ahr Lufft kaltwird (§.249): so werden vielleichtwerben, einige vermeinen, es sey der Erfahrung zu-wider, als vermöge welcher gewiß ist, daßman in kalter Lufft Dünste sehen kan, dieman in warmer nicht siehet. Wir findeneinExempcl an unserem Athem. Wenn eswarm ist, kan man die Dünste,die er bey sichführet, nicht sehen: wenn es aber kalt ist,so siehet man den Hauch, wie er aus demMunde oder auch zu den Nasen-Löchmiherausfahret. Alleinwennsie rcchtaufdieErfahrung acht haben, wie sichs gebühret;werden sie bald sehen, daß sie sich dazu Mnicht schicket, wovon die Rede ist. Wirfragen hier, ob ein Dunst,dcr nichts andersist als ein Blaseleiw Wasser (tz.85. Dll.Lxpsr.),dadurch von schweercrer Artwer-den kan, weil die eingeschlossene Lufft ibreWärme verlieret. Diejenigen, welchees behaupten wollen, setzen zum Grunde,daß die Lufft, welche das Wasser ausspan-nct,durch die Kalte in einen engeren Raumgebracht wird (tz.rzzU. klxper.) undschliesset! daher, weil die Ursache des Auf-blasens gehoben wird, so könne auch dasBlaselein nicht so sehr aufgeblasen verblei-ben, folgends müsse es sich zusammen ziehenund einen kleineren Raum einnehmen, als
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