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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
328
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zr8 Op.IV.Vsri dett Witterungen

sucher. Derowegen müssen auch dieDün-sie in der oberen Lufft kälter seyn als in derunteren. Der Regen entstehet aus denDünsten , die sich in Wolcken zusammengezogen,wie jedermann aus der Erfahrungbekandt und wir nach diesem an seinem Or-te weiter erklären werden. Derowegenmuß auch er kälter seyn als die untere Lufftund noch kälter als andere Cörper, welchevon der Sonne die Zeit über, da es helle ge-wesen,erwärmet worden. Wenn demnachder Regen auf die Erde fället und zugleichandere Cörper aufdem Erdboden befeuchtet,so benimmet erihr und ihnen einen Theilder Wärme (tz.79.), solchergestalt wirddie Erde nebst denen darauf befindlichenCörpern abgekühlet. Allein eben was wirvorhin von der Abkühlung der Lufft durchdie Dünste angeführet, bckräfftiget zugleich,daß auch der Regen die' Lufft abkühlen muß,indem sie durch dieselbe fället. Wir findenes auch in der Erfahrung und die Wetter-gläser stimmen uns hierinnen bey, daß dieLufft nach dem Regen kühler wird, auch ^wenn nur ein kleiner Regen herab fället, dernur eine viertel-oder halbe Stunde, oderauch wohl noch kürtzcre Zeit da um,und da- ibey der Himmel nicht gantz mit Wolckenüberzogen wird.

§.24?.

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